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Schnittstellenstrategie

Schnittstellenstrategie beginnt mit dem bestehenden Ablauf.

Ontara nimmt Systeme, Verantwortlichkeiten und benötigte Datenflüsse gemeinsam mit dem Verbund auf. Die Prüfung klärt, welche Anbindung sinnvoll und technisch tragfähig sein kann. Erforderliche Berechtigungen und Freigaben werden mit den verantwortlichen Stellen bestimmt.

01

Die Systemlandschaft erfassen

Jeder Verbund bringt eine andere Kombination aus Praxisverwaltung, Telematikinfrastruktur und lokalen Arbeitsweisen mit. Die Standortaufnahme schafft eine belastbare Grundlage, bevor eine Schnittstelle geplant wird.

  • Vorhandene Systeme und Zuständigkeiten dokumentieren
  • Medienbrüche und doppelte Eingaben sichtbar machen
  • Technische und organisatorische Grenzen festhalten
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Vom Datenfluss ausgehen

Nicht der Name eines Standards entscheidet über den Nutzen, sondern der konkrete Ablauf. Für jeden Schritt wird geklärt, welche Information wo entsteht, wer sie benötigt und wie sie sicher weitergegeben werden darf.

  • Quelle, Ziel und Zweck der Daten bestimmen
  • Nur notwendige Informationen übertragen
  • Verantwortung und Rückfallweg vereinbaren
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Die passende Verbindung wählen

Je nach System und Versorgungsablauf kann eine direkte Schnittstelle, ein geregelter Import oder Export oder eine Anpassung des Prozesses sinnvoll sein. Die konkrete Lösung wird erst nach der technischen Prüfung festgelegt; eine pauschale Kompatibilitätszusage gibt es nicht.

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Tragfähige Verbindungen begrenzt starten

Wenn die Prüfung eine tragfähige Verbindung bestätigt, beginnt die Umsetzung mit einem klaren Umfang, Abnahmekriterien und einem Rückfallweg. Weitere Datenflüsse folgen erst, wenn dieser Schritt technisch stabil ist und den Arbeitsablauf im Alltag tatsächlich verbessert.

FAQ

Welche Praxisverwaltungssysteme bindet Ontara an?

Ontara veröffentlicht derzeit keine pauschale Kompatibilitätsliste. Die Prüfung des vorhandenen PVS, des benötigten Datenflusses und der technischen Zugriffsmöglichkeit zeigt, ob eine Verbindung machbar ist und welcher Umfang gegebenenfalls sinnvoll wäre.

Unterstützt Ontara FHIR, KIM oder die ePA?

Diese Standards und Dienste können für einen konkreten Ablauf relevant sein. Ihre Nennung ist aber keine Zusage einer produktiven Direktanbindung. Im Projekt wird geklärt, welcher Standard benötigt wird, ob der Weg direkt oder über ein bestehendes System führt und welche Freigaben erforderlich sind.

Muss ein vorhandenes PVS ersetzt werden?

Nein. Ontara folgt dem Grundsatz verbinden statt ersetzen. Eine Ablösung wird nicht vorausgesetzt; zuerst wird geprüft, wie der benötigte Ablauf mit der vorhandenen Landschaft abgebildet werden kann.

Wie beginnt die Schnittstellenplanung?

Mit einem Erstgespräch und einer Standortaufnahme. Dabei werden Systeme, Verantwortlichkeiten und der zuerst zu verbessernde Datenfluss gemeinsam eingegrenzt.

Wo entsteht derzeit ein manueller Übergang?

Beschreiben Sie uns die vorhandenen Systeme und die Stelle im Ablauf, an der Informationen heute manuell weitergegeben werden.

Erstgespräch zur Schnittstellenprüfung